Wöske Schnaodloipers e.V.

Der Warsteiner Heimatverein


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Wöske Schnaodloipers e.V.

Der Warsteiner Heimatverein „Wöske Schnaodloipers e.V.“ organisiert alle 2 Jahre den „Warsteiner Schnadezug“, eine über 400 Jahre alte Tradition, bei der die Warsteiner Stadtgrenzen kontrolliert werden.

Seit der Gründung des Vereins im Jahr 1995 haben die „Wöske Schnaodloipers“ zudem über 15 Projekte für und in Warstein durchgeführt.
So wurde beispielsweise das „Warsteiner Glockenspiel“ errichtet, die „Waldkapelle“ und die „Schutzhütte am Paradies“ gebaut
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PRESSE-INFO DER STADT WARSTEIN UND DER WÖSKE SCHNAODLOIPERS 

Verschiebung des Warsteiner Schnadezuges

Warstein, 22. Juli 2021. In einer gemeinsamen Presseerklärung geben die Stadt Warstein und die Wöske Schnaodloipers die Absage und Verschiebung des diesjährigen Schnadezuges bekannt. „Wir haben uns schweren Herzens zu dieser Entscheidung durchgerungen. Ein Schnadezug ist unter den derzeitigen Rahmenbedingungen nicht umsetzbar“, erklären Frank Niggemann, Vorsitzender der Wöske Schnaodloipers, und Bürgermeister Thomas Schöne. 

Man habe lange überlegt, ob und wie ein Schnadezug unter Pandemiebedingungen durchgeführt werden könnte. Ausschlaggebend sei jedoch gewesen, dass aufgrund der dezentralen Struktur eines Schnadezuges Einlass- bzw. Testkontrollen völlig unmöglich wären. „Der besondere Charme eines Schnadezuges ist, dass sich auf dem Weg Menschen völlig frei dazu gesellen und dass wir an den Ortsgrenzen unsere Nachbarn treffen. Das ist unter Pandemiebedingungen einfach nicht durchführbar“, so Frank Niggemann. 

Der Warsteiner Schnadezug wird daher um ein Jahr verschoben und findet am 27. August 2022 in hoffentlich wieder gewohnter Art und Weise statt. Kontrolliert werden dann die Grenzen entlang der „Eversberger Route“

Die Schnadezüge sind eine mehr als 400 Jahre alte Tradition im Sauerland, bei der die Ortsgrenzen kontrolliert werden. Die Stadt Warstein veranstaltet in Kooperation mit dem Warsteiner Heimatverein Wöske Schnaodloipers, der als Organisator auftritt, den Warsteiner Schnadezug alle zwei Jahre mit vier unterschiedlichen Routen. Während es in früheren Zeiten teils zu handgreiflichen Auseinandersetzungen an den Grenzsteinen – die auch schon mal verrückt wurden – kam, „bespricht“ man den Grenzverlauf heutzutage bei leckeren Kaltgetränken friedlich und in bester Nachbarschaft. 


Presse-Rückfragen bitte an:

Sylvia Lettmann

Telefon: 02902/81-226

E-Mail: s.lettmann@warstein.de