Wöske Schnaodloipers e.V.

Der Warsteiner Heimatverein

Über uns 

 

Der Verein

Verein zur Pflege von Tradition Heimat und Sitte

Seit dem Mittelalter war es im Sauerland üblich, dass die gesamte Bürgerschaft eines Ortes im Abstand von mehreren Jahren die Grenzen zu den Nachbarn, im „Siuerlänsken Platt“ „Schnaod“ genannt, kontrollierte. Gemeinsam wurden die Grenzsteine gesetzt und überwacht.

Eine erste urkundlich erwähnte „Warsteiner Schnaod“ fand im Jahre 1597 statt. Spätestens seit dieser Zeit zogen die Warsteiner zur Überprüfung ihrer Grenzen durch den heimischen Wald und die Feldflur, wobei es bei Unstimmigkeiten mit den Nachbarn auch schon einmal zu kleineren Scharmützeln kam. Bei Übereinstimmung hinsichtlich des Grenzverlaufes wurde diese natürlich kräftig begossen. Eine letzte historische Schnaod datiert aus dem Jahr 1801.

Anlässlich der 650-Jahr-Feier der Stadt Warstein im Jahre 1926 belebte man das alte Brauchtum der Schnadezüge neu. Unter Führung des „Zweihundertjährigen“, einem mit allen Wassern gewaschenen alten Warsteiner, der genau die alten Grenzen und vor allem die Grenzsteine kennt, gehen alle zwei Jahre die Warsteiner Bürger anlässlich des Schadezuges in ihre Gemarkung.

Neubürger Warsteins werden dabei auch heute noch durch das „Pohläsen“ an den Schadezug erinnert. Durch ein kräftiges Stoßen des Allerwertessten, dem „Äs“ auf den Grenzstein soll der Verlauf der Grenzen für den neuen Bürger, dem „Pohlbürger“, für sein ganzes Leben im Gedächtnis verbleiben.

Zur Pflege dieser Tradition gründete sich 1995 der Verein der „Wöske Schnaodloipers“, der all zwei Jahre den Warsteiner Schnadezug und seine alten Sitten und Bräuche mit Leben erfüllt. Anlässlich des Jubiläums der vierhundertjährigen Warsteiner Schnaod 1997 wurde im Herzen der Stadt die Bronzestatue des „Zweihundertjährigen“ errichtet, um an die alle zwei  Jahre wiederkehrende Tradition der Schnadezüge zu erinnern.


Guet Schnaod

Wöske Schnaodloipers e. V
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